Threshold - Inhibitoren

Die wichtigsten Substanzklassen zur Threshold-Inhibierung sind:

    • Organophospate (Phosphonsäuren)

Hierzu gehören Verbindung mit einer Phosphonsäure-Gruppe R-PO3H2, die über eine
P-H -Bindung an einen organischen Rest gebunden sind, z.B.:

  • Hydroxyethylidendiphosphonsäure, H2O3P-C(OH)(CH3)-PO3H2
  •  Aminotrimethylenphosphonsäure, N(CH2-PO3H2)3
  • Hexamethylendiamintetramethylenphosphonsäure, (H2O3P-CH2)2N-(CH2)6-N(CH2-PO3H2)2

     und andere mehr.

    • Salze von Polycarbonsäure

Zu den wirksamen Polycarbonsäuren zählen "niedermolekulare" (Molekulargewicht rund 1.000 bis 10.000) Polyacrylsäuren, Polymethacrylsäuren, Polymaleinsäuren und Mischpolymerisate aus diesen.

    • Phosphono- und Phoshinocarbonsäuren

Hierzu zählen Verbindungen, die neben den Carboxylgruppen R-COOH (wie in Polycarbonsäuren) 
die Phosphonsäuregruppe R-PO3H2 oder die Phosphinogruppe - PO(OH) -enthalten, z.B. Phosphonobutantricarbonsäure.

Aus den Darlegungen zur Threshold-Inhibierung wird deutlich, dass unterschiedliche Stabilisierungsprobleme in der Betriebspraxis auch unterschiedliche Produktformulierungen erfordern. Ähnliche, häufig auftretende Problemstellungen lassen sich mit einer Standard-Produktpalette abdecken. Spezielle Problemstellungen erfordern die Formulierung von Spezialprodukten.

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