Die wichtigsten Substanzklassen zur Threshold-Inhibierung sind:
Organophospate (Phosphonsäuren)
Hierzu gehören Verbindung mit einer Phosphonsäure-Gruppe R-PO3H2, die über eine
P-H -Bindung an einen organischen Rest gebunden sind, z.B.:
und andere mehr.
Zu den wirksamen Polycarbonsäuren zählen "niedermolekulare" (Molekulargewicht rund 1.000 bis 10.000) Polyacrylsäuren, Polymethacrylsäuren, Polymaleinsäuren und Mischpolymerisate aus diesen.
Hierzu zählen Verbindungen, die neben den Carboxylgruppen R-COOH (wie in Polycarbonsäuren)
die Phosphonsäuregruppe R-PO3H2 oder die Phosphinogruppe - PO(OH) -enthalten, z.B. Phosphonobutantricarbonsäure.
Aus den Darlegungen zur Threshold-Inhibierung wird deutlich, dass unterschiedliche Stabilisierungsprobleme in der Betriebspraxis auch unterschiedliche Produktformulierungen erfordern. Ähnliche, häufig auftretende Problemstellungen lassen sich mit einer Standard-Produktpalette abdecken. Spezielle Problemstellungen erfordern die Formulierung von Spezialprodukten.