"Reines" Wasser, wie es von den kommunalen Wasserversorgungsunternehmen angeboten oder bei Eigenversorgung aus geeigneten Wasservorbehandlungsanlagen erhalten wird, ist, wie in Kap. 2 dargelegt, eine wässrige Lösung aus verschiedenen Salzen und Gasen. Viele dieser Wasserinhaltsstoffe wirken bei bestimmten Verwendungszwecken störend und müssen entfernt werden.
Mit "äußerer Aufbereitung" werden Verfahren bezeichnet, die zur Bereitstellung eines Wassers mit besonderen Güteanforderungen oder für einen wirtschaftlichen und richtliniengemäßen Betrieb unterschiedlichster Anlagen geeignet sind. Dabei werden die Konzentrationen gelöster Wasserinhaltsstoffe verändert.
Diese Aufzählung enthält die wichtigsten Anwendungsbereiche, ist aber bei weitem nicht vollständig.
Von Bedeutung für die Auslegung von Behältern, Reaktoren, Filtermaterialien, Leitungen und Armaturen ist, ob für das aufbereitete Wasser Trinkwasserqualität gefordert ist.