Einsatzbereich von Sauerstoffbindemitteln:
Dampferzeuger und Heißwassererzeuger für Heizungsanlagen werden im Allgemeinen sauerstofffrei betrieben, um Korrosionsschäden im Kessel, in Wärmeaustauschern, Rohrleitungen und im Kondensatsystem zu verhindern. Dabei kommt der thermischen Entgasung als physikalisches Vorbehandlungsverfahren große Bedeutung zu. Zur chemischen Entfernung des Restsauerstoffgehaltes werden Sauerstoffbindemittel eingesetzt und so dosiert, dass stets ein geringer Überschuss nachweisbar ist.
Die Verwendung von Hydrazin als Sauerstoffbindemittel scheidet in vielen Fällen wegen dessen Giftigkeit aus, vor allem dann, wenn der erzeugte Dampf u.a. zur Befeuchtung oder zur Sterilisation verwendet wird oder der Umgang mit Hydrazinprodukten vermieden werden soll. Die Verwendung von Sauerstoffbindemitteln auf Sulfitbasis stellt dann eine wirtschaftliche Alternative dar.
Einsatzbereich von Reinigungsprodukten:
Mineralische Ablagerungen in Wasser führenden Systemen beeinträchtigen die Leistung, begünstigen die Werkstoffkorrosion und können schließlich zu Betriebsstörungen führen. Sie müssen daher entfernt werden. Wasserstein oder Korrosionsrückstände sind in vielen Fällen mit starken Mineralsäuren am schnellsten und kostengünstigsten zu reinigen. Die Auswahl der Säure richtet sich nach den vorhandenen Werkstoffen. Starke Säuren sind gegenüber den meisten üblicherweise verwendeten Metallen außerordentlich aggressiv. Um den Korrosionsangriff zu verhindern, ist ein wirksamer und zuverlässiger Schutz durch zusätzliche Maßnahmen unbedingt erforderlich.
Im Anhang befinden sich Informationen zu ausgewählten Produkten:
WAT SB® 101
WAT SB® 102
WAT SB® 105
WAT ® Neutralit
WAT R® 20
WAT R® 25
WAT R® 35
WAT R® 60
WAT ® RIZ 21
WAT ® RUF